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Wohnen

Heizen

Beim Heizen der Räume zu sparen ist besonders wirksam. Denn Räume zu erwärmen braucht etwa 20% des gesamten Energiebedarfs in Wohnungen.

Gute Abdichtung der Türen in unbeheizten Kalträumen
Dies ist bei älteren Gebäuden mit Keller und Estrich besonders wichtig. Die Abdichtung stoppt Durchzug und bringt daher mehr Komfort.

Gute Wärmedämmungen
Kostengünstig sind Wärmedämmungen an Kellerdecken und Estrichböden. Muss die Fassade ohnehin neu gestrichen werden, ist eine Aussenwärmedämmung eine rentable Massnahme.

Neue Fenster
Sie lassen wesentlich weniger Wärme entweichen und sind meist auch eine Verschönerung.

Ungewollte Lüftungsverluste reduzieren
Undichte Fenster, Türen und Spalten/Ritzen in der Dachhaut können ohne weiteres 20% des gesamten Heizwärmebedarfs ausmachen, vor allem bei älteren Wohnungen. An kalten Tagen testen, ob kalte Luft spürbar in die Wohnung eindringt oder von einem Fachmann den sog. Blowertest (Luftdichtheitsmessung) machen lassen.

Unnötige Lüftungsverluste vermeiden
Die Wohnung nur kurz mit voll geöffneten Fenstern lüften. 5 bis 10 Minuten, 1 bis 2x täglich. Bei Bedarf auch mehr. Aber Fenster nie dauernd offen lassen, auch nicht den berühmten kleinen Spalt. Im Winter auch im Schlafzimmer das Fenster nachts schliessen. Für genügend Frischluft genügt es, vor dem Zubettgehen das Schlafzimmer 5 Minuten zu lüften und dann die Zimmertüre ein wenig offen zu lassen. Neu gibt es automatische Lüftungsanlagen, die dem Zimmer von Zeit zu Zeit einen Schub frische Luft von aussen zuführen.

Tiefe Raumtemperatur auch bei kaltem Wetter
Mit warmer Bekleidung kann man bequem auch bei 20-21°C leben. Und es ist erst noch gesünder.

Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung
Der Einbau einer solchen Lüftung sorgt stets für frische Luft, Schallschutz und von Feinstaub gereinigte Luft. Kostenpunkt pro Wohnung: ca. Fr. 15'000.-. Sparpotenzial: 30%

Heizanlage nachts auf 16 - 18°C absenken
Dies empfiehlt sich vor allem bei Häusern, deren Wärmedämmung ungenügend ist.
Sparpotenzial: beträchtlich

Zusätzliche Abzüge
Solche gibt es, falls mit Holz, Wärmepumpe oder Fernwärme geheizt wird. Auch Gas ist weniger CO2-lastig als Heizöl.

Warmwasser

Mit warmem Wasser sparsamer umgehen, ohne sich beim Komfort gross einzuschränken. Wasser aufzuheizen, braucht etwa 8% des gesamten Energiebedarfs.

Duschen statt Baden
Sich unter die Dusche zu stellen statt ins Bad zu steigen spart sehr viel Energie und Wasser.

Sparsame Duschbrause
Mit einer Wasser sparenden Brause zu duschen reduziert den Energie- und Wasserverbrauch beträchtlich.

Thermische Solaranlage
Sie heizt das Wasser mit Sonnenenergie. Kostenpunkt für die Montage einer solchen Anlage inklusive neuem Wasserspeicher ist ca. Fr. 10'000.-

Durchflussbegrenzer
Reduziert bei allen Wasserarmaturen den Durchfluss des Wassers.

Hände waschen
Und dies möglichst mit kaltem Wasser.

Wasserverbrauch
http://www.werkezuerichsee.ch/de/privatkunden/energieberatung/energietipps/

Strom

Wir verbrauchen alle zu viel Strom und damit wertvolle Energie. Besser ist es für die Umwelt und das Klima auf jeden Fall, so wenig Strom wie möglich zu verbrauchen.

Haushaltgeräte
Nur noch neue Geräte mit Energie-Wert A oder A++ kaufen.
Vergleiche unter www.topten.ch

Geräte und Lampen
Bei Nichtgebrauch von elektronischen Geräten sollten diese immer ganz ausgeschaltet werden. Also auch kein Stand-by! Um mehrere Geräte gleichzeitig vom Netz zu nehmen (z.B. Bürogeräte) sind Stromschienen mit Ausschalttaste hilfreich.

Dampfkochtopf oder Steamer
Möglichst mit solchen Geräten kochen. Beim Kochen sollte immer ein Deckel auf der Pfanne sein.

Wasserkocher
Es braucht weniger Energie, wenn man das Wasser für Tee oder Schnellkaffee mit dem Wasserkocher erwärmt und nicht in der Pfanne.

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