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Ernährung


Einkaufen

Mit unseren Ess- und Einkaufsgewohnheiten wirken wir mit.
Essen und Trinken machen bis zu 30% der Umweltbelastungen eines Haushaltes aus. Mehr Infos unter: www.eaternity.ch

Kluges Ernährungskonzept
In Mitteleuropa brauchen wir alle heute im Durchschnitt fast gleichviel Energie für die Ernährung wie für die Wohnung. Mit einem Ernährungskonzept lässt sich der persönliche Energieverbrauch erheblich reduzieren.

Lokale Produkte
Der Kauf saisonaler, lokaler Produkte bringt grosse Energieeinsparung bzw. CO2-Reduktion. Vor allem Flugtransporte und beheizte Treibhausproduktion machen einen beträchtlichen Teil des Gesamtenergieaufwandes an der Bereitstellung der Lebensmittel aus.

Auf Produkte aus fernen Ländern verzichten
Eingeflogene Nahrungsmittel wie Rindfleisch aus Übersee, Lamm aus Neuseeland, Poulet aus Südamerika, Fisch aus Asien, Spargeln aus den USA verbrauchen besonders viel Energie.

Lokale Bio-Produkte
Mit dem Kauf von Bio-Produkten aus der Nachbarschaft fördern Sie die eigene Gesundheit, das Energiesparen und auch die regionale Wertschöpfung.

Lokales Trinkwasser
Viel Energie lässt sich auch bei den Getränken sparen. Lokales Trinkwasser ist der Spitzenreiter in täglichen Verbrauch und benötigt weder Transportenergie noch Verpackung. Frischer Orangensaft aus Übersee braucht für den Transport sehr viel Energie. Wird er aus Konzentrat in der Schweiz hergestellt, so ist der Energieaufwand rund 10-mal geringer.

Weniger Fleisch
Zur Energie- und CO2-Reduktion trägt auch bei, wer sich im Fleischkonsum mässigt. Fleisch ist nicht nur teuer, es beansprucht auch zehnmal mehr Land für die Produktion als z.B. Getreide. Am CO2-lastigsten ist das Fleisch von Wiederkäuern, also z.B. Rindfleisch oder Lammfleisch.


Eier, Milch und Fische
Fleisch lässt sich mit Proteinspendern wie Eier, Milch und Fische ersetzen. Sind sie aus lokaler Produktion bzw. Zucht, reduziert sich der Energieaufwand beträchtlich.

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