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News

23.April 2018 (aus der NZZ)
Während in anderen Ländern schon viel getan wird – auch vom Staat her – hinkt die Schweiz eher noch hinterher. Eine Aussage im Artikel https://www.nzz.ch/schweiz/finanzmaerkte-im-klimawandel-ld.1379756: “Dazu wird am Dienstag eine Studie des im Klimabereich aktiven Vereins Artisans de la Transition in Zusammenarbeit mit der Bewegung Fossil Free veröffentlicht. Laut Markus Keller von Fossil Free kommt sie unter anderem zum Schluss, dass die SNB mit ihren Anlagen einen CO2-Ausstoss mitverantwortet, der grösser ist als jener der Schweiz im Jahr 2016, und damit eine Klimaerwärmung von 4 bis 6 Grad befördert; 2 bis 4 Grad mehr, als die internationale Staatengemeinschaft mit dem Pariser Klimaabkommen anstrebt. Dieses Ergebnis korrespondiert mit Erkenntnissen zu den Portfolios anderer grosser Anleger in der Schweiz. So haben das Bundesamt für Umwelt (Bafu) und das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen letztes Jahr alle Pensionskassen und Versicherungen eingeladen, freiwillig und anonym ihre Anlagen auf deren Klimaverträglichkeit testen zu lassen. Fast 80 machten mit. Auch ihre Investitionen unterstützten gemäss dem Schlussbericht von Oktober eine Erwärmung von 4 bis 6 Grad, was laut Bafu «weitgehend dem Weltmarkt» entspricht. Die Studie zur SNB zeige aber auch, sagt Keller von Fossil Free, dass sie ihr Finanzergebnis «massiv hätte verbessern können, hätte sie in klimafreundlichere Anlagen statt in CO2-intensive Branchen investiert».

ETH Klimablog